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Einstimmige Unterstützung für das Einstein-Teleskop durch die belgischen Wissenschafts-minister:innen

Bei einem Treffen am 13. Februar haben alle belgischen Minister:innen für Wissenschaftspolitik ihre Unterstützung für das Einstein-Teleskop-Projekt zum Ausdruck gebracht. In ihrer Erklärung sprachen sie sich dafür aus, in dieses Projekt mit seinen hohen „Payback“-Effekten zu investieren.

Das Einstein-Teleskop wird eine europäische Forschungseinrichtung von Weltrang sein, um Gravitationswellen aus dem fernen Universum einzufangen und mehr über Prozesse von der Entstehung schwarzer Löcher bis zu den Bedingungen kurz nach dem Urknall zu erfahren.

Auf der so genannten Interministeriellen Konferenz für Wissenschaftspolitik (IMCWB) plädierte der flämische Minister für Wissenschaft und Innovation, Brouns, vehement dafür, das Einstein-Teleskop in der Euregio Maas-Rhein, der Grenzregion zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland, aufzustellen. Ihm folgten alle anderen belgischen Wissenschaftsminister:innen, darunter der föderale Staatssekretär Thomas Dermine sowie die Kolleg:innen Willy Borsus aus der Region Wallonien, Barbara Trachte aus der Region Brüssel-Hauptstadt und Valérie Glatigny aus der Föderation Wallonien-Brüssel.

Neben der wissenschaftlichen Bedeutung des Einstein-Teleskops hob Brouns auch die Chancen für die Region hervor, die sich aus der Stärkung der Wirtschaft und der Innovation im Gastland ergeben. Neben Belgien, den Niederlanden und Deutschland ist daher auch Italien an der Aufnahme der Forschungseinrichtung interessiert. Die Länder bereiten derzeit Gebotsbücher mit den Qualitäten ihrer Regionen vor. Die europäischen Minister:innen werden voraussichtlich im Jahr 2025 über den Standort des Einstein-Teleskops entscheiden.

Bild: Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation

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